Worte unserer Pfarrers

Liebe Mitglieder unserer Gemeinden, liebe Schwestern und Brüder,
wir stehen mitten in der Osterzeit und nehmen schon das Pfingstfest in den Blick. In unseren Gemeinden feiern wir an verschiedenen Sonntagen die Erstkommunion unserer Kinder. Es ist erfreulich, dass auch eine ganze Reihe von Gläubigen an ihre Erstkommunion vor 25, 40, 50, 60, 65, 70, 75 und 80 Jahren zurückdenkt und die Jubelkommunion mitfeiert. In der Osterzeit feiern wir das Leben und unsere Erlösung. Wir denken an das Geheimnis unseres Glaubens: „Deinen Tod, o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit“. Mit dem Pfingstfest endet die 50-tägige Osterzeit. Wir hören, dass die Jünger Jesu mit den Gaben des heiligen Geistes beschenkt wurden, dass sie neuen Mut fassen konnten und dass sie mit Leidenschaft und Begeisterung in die Welt gezogen sind, um die frohe Botschaft zu verkünden. Durch die Taufe und die Firmung sind auch wir berufen, allen Menschen von unserer Hoffnung zu erzählen und glaubwürde Zeuginnen und Zeugen für Jesus Christus zu sein. Wir sollen einander helfen und Zeugnis von unserer Hoffnung ablegen – in Wort und Tat. Im Blick auf das bevorstehende Pfingstfest, bittet uns das bischöfliche Hilfswerk RENOVABIS um Unterstützung. Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Der Name stammt aus Psalm 104,30: "Du erneuerst (= lat. „renovabis“) das Antlitz der Erde." In den Wochen vor und an Pfingsten denken wir besonders an die Menschen in Ost-, Mittel und Südosteuropa. Das Hilfswerk Renovabis unterstützt die Menschen dort materiell und ideell dabei, ihren Lebensraum zu gestalten und am gemeinsamen Haus Europa mitzubauen. Die diesjährige Pfingstaktion nimmt die Arbeitsmigration aus Osteuropa in den Blick. Viele Menschen brauchen unsere Unterstützung. Ganz herzlich danke ich Ihnen deshalb für Ihre Spende.
Zusammen mit Pfarrvikar Anton Heinz, Pfarrer i.R. Erhard Schupp, Diakon Alfred Trebes, Gemeindereferent Andreas Roderer, Gemeindereferentin Kathrin Ritter, unseren Gottesdienstbeauftragten und den Beschäftigten in den Pfarrbüros wünsche ich eine gesegnete und bereichernde Osterzeit und ein befreiendes Pfingstfest.